Portrait in der Verdener Kreiszeitung

Die Pausen im Wahlkampf habe ich oft für den Abschluss meiner Doktorarbeit geopfert. In einer dieser Schreibpausen hat mich die Verdener Kreiszeitung besucht. Wir haben darüber gesprochen, warum mich das Jurastudium politisiert hat und wie eine progressive Rechtspolitik Ungleichheiten bekämpfen kann.

Den ganzen Artikel findet ihr hier.

Den Abschied vom fossilen Gas einleiten und den Umstieg auf grüne Gase vorantreiben – fünf Punkte für den Grünen Aufbruch in der Energieversorgung

Erdbeben, gefährdetes Trinkwassern und Förderanlagen dort, wo sich eigentlich Wasserschutzgebiete befinden – auch das prägt das Leben und die Menschen in meinem Wahlkreis. 

Nicht nur der IPCC Bericht zeigt nochmal eindrücklich, dass der Ausstieg aus der dreckigen Erdgasförderung alternativlos ist, auch diese Erfahrungen vor Ort drängen auf einen schnellen Wandel in der Energieversorgung. Wie ein solcher Wandel gelingen kann und welche Weichen dafür (Bundes-)politisch gestellt werden müssen, habe Julia Verlinden und ich gestern vor der Erdgasförderanlage in Verden vorgestellt. 

Mit dabei waren auch Vertreter*innen der örtlichen Bürginitativen, die sich seit Jahren unermüdlich für einen schnellen Ausstieg aus der Erdgasförderung einsetzen. 

Unser Forderungspapier findet ihr hier: 

Die Kohle muss in der Erde bleiben!

In meinem Wahlkreis kämpfen wir für den schnellen Ausstieg aus der Erdgasförderung und in NRW kämpfen wir gemeinsam für einen Ende der Kohleförderung und dafür, dass alle Dörfer bleiben! #allefüreinskommafünf

Der Blick auf Garzweiler II wirkt wie eine Dystopie, ist aber die Lebensrealität der Menschen, die dort leben und befürchten müssen, ihr Zuhause zu verlieren. RWE zerstört – unterstützt durch die CDU – mit dieser Art der Energiegewinnung, die längst der Vergangenheit angehören müsste, unsere Lebensgrundlage, unsere Zukunft und das Zuhause vieler Menschen. Gas und Kohle müssen in der Erde bleiben, nur so können wir unsere Lebensgrundlagen schützen und das Klimaziel einhalten. Doch der Widerstand vor Ort ist da und sichtbar – nicht nur bei unserer Fahrraddemo am Sonntag. @luetzibleibt setzt sich dafür ein, dass das Dorf Lützerath nicht für weiteren Kohleabbau zerstört wird. #alledörferbleiben #zukunfterkämpfen

Rauf aufs Rad mit Swantje Michaelsen

Diese Woche hat uns Swantje in Verden besucht. Gemeinsam sind wir die Radwege in unserer Stadt abgefahren und mussten feststellen: Noch immer hat das Auto auch bei uns in der Stadt noch absoluten Vorrang. Viele Bereiche sind viel zu eng, um sicher als Radfahrer*in neben einem PKW herzufahren. Auch viele Kreuzungen sind unübersichtlich. Wir haben gelernt, dass als Richtwert für eine gute Radinfrastruktur gilt: Wenn wir ohne Bedenken ein 10-jähriges Kind dort alleine fahren lassen würden, dann sind die Wege ausreichend gesichert. Da haben wir auf Bundes- aber auch auf kommunaler Ebene noch einiges vor uns!

Unser Ziel: Verden zur Fahrradstadt machen!

NDR-Kandidierendencheck online!

Was motiviert mich, für den Bundestag zu kandidieren? Was will ich in unserem Wahlkreis eigentlich verändern? Und wo ist mein Lieblingsort?

All diese Fragen habe ich im NDR-Kandidierendencheck beantwortet. Dort könnt ihr euch ein Bild von allen Kandidierenden in eurem Wahlkreis machen.

Die Videos findet ihr hier.

Auf dem Land: Ein Leben lang

Wie können wir dafür sorgen, dass Menschen auch in Zukunft gerne auf dem Land, z.B. in Lilienthal oder Ottersberg leben und auch im Alter noch dort wohnen können?

Hier sind alle politischen Ebenen gefragt: Vom Stadtrat bis zum Bundestag. Und deswegen sind die anstehenden Kommunal- und Bundestagswahlen so entscheidend.- Wir müssen Mobilität für alle Menschen ermöglichen, auch ohne eigenes Auto. Dafür brauchen wir eine Mobilitätsgarantie.

-Fachärzt*innen dürfen nicht nur in der nächsten Großstadt erreichbar sein. Wir wollen Gesundheitszentren hier vor Ort etablieren.

– Im Homeoffice arbeiten kann nur, wer Zugang zu schnellem Internet hat. Dafür müssen wir das Bundesförderprogramm Breitbandausbau dringend überarbeiten und die LTE-Mobilfunkversorgung sicherstellen.

– Sport verbindet die Menschen hier vor Ort. Wir wollen den Sport und die Vereine vor Ort stärken, durch weniger Bürokratie und gezielte Förderangebote. –

Wir müssen Kommunen finanziell unter die Arme greifen, damit sie zukunftsgerichtet in Infrastruktur investieren können.

Das komplette Programm zur Förderung des Lebens auf dem Land findet ihr hier.

Fachberatungsstellen stärken

Vor einiger Zeit habe ich unseren Nachbarinnen in der Grünen Straße einen Besuch abgestattet: Der Frauenberatung Verden mit ihren beiden Fachberatungsstellen: Frauen- und Mädchen bei Gewalt sowie der Schwangeren- und Schwangerschaftskonfliktberatung. Wir haben uns darüber ausgetauscht, wie die Arbeit in den Beratungsstellen aussieht, mit welchen Schwierigkeiten die Mitarbeiterinnen zu kämpfen haben und welche Forderung ich ab September mit nach Berlin nehmen kann, um die wichtiger Arbeit in den Beratungsstellen zu unterstützen. 


Fazit: Auch bundespolitisch gibt es einiges zutun, um die Arbeitsbedingungen in Beratungsstellen zu verbessern und so den Frauen hier im Landkreis ein gutes Beratungsangebot machen zu können. Dazu muss die Finanzierung der Beratungsstellen sichergestellt werden. Nur so können wir nachhaltige Strukturen schaffen, auf die sich die Frauen jederzeit verlassen können. In ländlichen Landkreisen, wie unserem, ist es außerdem wichtig, dass eine dezentrale Beratung in den einzelnen Gemeinden angeboten werden kann. Auch das funktioniert nur bei ausreichender personeller Ausstattung.

Mehr Frauen* in den Bundestag!

Unter diesem Motto hat der ver.di Ortsverein des Landkreises Verden in Achim zur Podiumsdiskussion eingeladen. Gemeinsam mit mir diskutierten außerdem die Bürgermeisterkandidatinnen im Landkreis über die Rolle von Gleichstellungsbeauftragten, die ungleiche Verteilung von Sorgearbeit und die unterschiedlichen Mobilitätsbedürfnisse von Menschen.

Den vollständigen Artikel zur Podiumsdiskussion findet ihr hier.

Regionale Ernährung fördern

Regionale Ernährung ist nicht nur gut fürs Klima, sondern es schmeckt auch besonders gut, wenn man weiß, wo es herkommt. Am Freitag hat der Imkerverein in Verden für die Grüne Verden und Interessierte seine Pforten geöffnet.

Dabei haben wir über Möglichkeiten regionaler Versorgung aber auch z.B. über das Biosiegel debattiert und gelernt: Biostandards treffen keine Aussage über die Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter*innen vor Ort. Wir haben auch unterschiedliche Möglichkeiten kennengelernt und diskutiert, wie die Versorgung mit regionalen Lebensmitteln funktionieren kann:

Markthallen oder Regionalläden, solidarische Landwirtschaft und auch die Nutzung von öffentlichen Flächen für den Anbau von Obst und Gemüse können dazu beitragen, dass die ortsnahe Versorgung funktioniert.

Mein Highlight: Wir haben Honigwaben geschleudert und durften direkt danach (natürlich coronakonform) den frisch geschleuderten Honig testen.