Über mich

Ich bin Lena, 28 Jahre alt, Juristin und ich bin die Direktkandidatin für Bündnis 90/Die Grünen im Wahlkreis 34 Osterholz/Verden und auf Listenplatz 17 der niedersächsischen Landesliste bei der kommenden Bundestagswahl im September. 

Meinem politischen Engagement bei den Grünen und meiner Entscheidung, Jura zu studieren, lag die Vorstellung zugrunde, dass jeder Mensch ein Recht darauf hat, fair und vorurteilsfrei behandelt zu werden. Doch diese Vorstellung, entspricht nicht der Lebensrealität der meisten Menschen: Noch immer werden Menschen nur deswegen von der Polizei kontrolliert, weil sie migrantisch gelesen werden. Noch immer werden rechtsextreme Netzwerke bei der Polizei aufgedeckt – und nach kurzer Zeit verhallt der Aufschrei. 

Die Bundesregierung hat es nicht geschafft, Frauen und Mädchen wirksam vor Gewalt zu schützen. Noch immer wird im Schnitt jeden 3. Tag eine Frau von ihrem (Ex-)Partner getötet und noch immer stehen nicht genug Plätze in Frauenhäusern zur Verfügung.

Wir brauchen endlich eine Rechtspolitik, die das Selbstbestimmungsrecht der Frauen stärkt und Frauen und Mädchen effektiv vor Gewalt schützt. Daher will ich mich auf Bundesebene für umfassenden und barrierefreien Zugang zu Frauenhäusern und Beratungsangeboten einsetzen. 

Ich will für eine Sensibilisierung von Polizei, Staatsanwaltschaft und Richter*innen, im Umgang mit Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen streiten. Es wird höchste Zeit für eine Reform unseres Antidiskriminierungsrechts, dass Menschen, die von Diskriminierung betroffen sind umfassend schützt. 

Kein Mensch darf Opfer von Gewalt werden. Vulnerable Gruppen wie Frauen und Mädchen, People of Color und Minderheiten werden dabei besonders häufig Opfer von Gewaltdelikten. Die Sicherheit dieser Menschen muss gewährleistet werden!

Wir leben aber in der Zeit der multiplen Krisen. Die Coronapandemie verschärft Probleme und Herausforderungen, die schon vorher dramatisch waren und besonders Frauen und Mädchen sind die Leidtragenden:
Die Klimakrise zwingt Menschen im globalen Süden, ihre Heimat zu verlassen, ohne dabei auch noch an Abstand, Händewaschen und Maske denken zu können.
Schon lange schlagen Hilfsorganisationen Alarm: Gerade Frauen sind die ersten Leidtragenden einer Klimakrise, die längst nicht mehr nur im globalen Süden Menschenleben gefährdet.

Bei dieser Bundestagswahl geht es um nicht weniger als die Existenzfrage der Menschheit und der nächste Bundestag wird der letzte sein, der das 1,5 Grad Ziels einhalten kann. Dafür müssen wir gar nicht in die Ferne schauen, sondern können und müssen hier in der Region anfangen. Das Festhalten an veralteten Energieträgern bedroht das Klima und mittlerweile auch unsere Lebensgrundlage. Es bedroht Trinkwasser, bringt die Erde zum beben und führt zu einem Anstieg von Krebserkrankungen.
Daraus kann es für mich nur eine Konsequenz geben: Das Gas muss im Boden bleiben.

Dafür brauchen wir ein neues Bundesbergrecht, ein sofortiges Ende klimaschädlicher Subventionen und einen gesicherten Ausbau erneuerbarer Energien. Die Fokussierung auf den motorisierte Individualverkehr muss der Vergangenheit angehören. Das kann aber nur mit einem massiven Ausbau des ÖPNVs und der Radverkehrsinfrastruktur einhergehen. Der ländliche Raum muss durch Investitionen in den Nahverkehr, die Gesundheitsversorgung und Bildung vor Ort gestärkt werden, um auf diese Weise das Leben auf dem Land weiterhin attraktiv zu machen. 

Weil wir alle diese Herausforderungen zeitnah und nachhaltig bewältigen müssen, können wir nicht länger auf die Antworten Anderer warten – wir müssen unser Schicksal selbst in die Hand nehmen! Daher will ich den Bundestag, um die notwendige feministische, solidarische und klimaneutrale Agenda voranzutreiben!